Was mit WordPress so alles geht …
Ich bin heute zum wiederholten Male gefragt worden, warum ich WordPress-Themes mache, und nicht WordPress Templates. Für nicht so eingefleischte WordPress-Freaks scheint der Begriff „Theme“ nicht wirklich verständlich zu sein.
Die Idee hinter dem Begriff ist eigentlich ganz einleuchtend: Ein Template ist eine einzelne Datei, die den Rahmen für die Gestaltung eines Inhalts bietet. Bei WordPress wären zum Beispiel die „index.php“, „page.php“, „single.php“ oder „category.php“ Templates. Fasst man alle diese Dateien zusammen und fügt noch eine optische Gestaltung in Form der Datei „style.css“ hinzu, so entsteht ein Theme, eine Sammlung von Templates, die Zusammen das „look and feel“ einer Website, in diesem Fall eines Blogs ausmachen.
Das ist für jeden, der sich damit beschäftigt hat und in der WordPress-Dokumentation nachgelesen hat, sicher ohne Weiteres verständlich und logisch. Aber Leute, die als Neuling im Internet unterwegs sind, oder die von anderen Blog-Systemen oder CMS-Paketen kommen, ist das nicht klar, den dort wird meist der Begriff Template für das Gesamtpaket benutzt.
Das zeigen auch recht deutlich die Suchanfragen, die intern oder über die Suchmaschinen auf mein Blog treffen. Hier wird häufiger nach WordPress-Templates als nach WordPress-Themes gesucht. Ich habe mir deshalb überlegt, in meinen Theme-Präsentationen künftig immer beide Begriffe zu verwenden, damit die Leute wissen, was ich da eigentlich anbiete.
3 Kommentare
Ich war bisher immer der Meinung, dass beide Begriffe das gleiche abdecken. Vielen Dank für deine Erklärung.
Gleiches fällt mir auch immer auf. Noch schlimmer, für einige sind Themes und Plugins gleich. Als ich neulich das PhotoBlogFB-Theme erläutert habe, bekam ich auch einige Pings rein, was mich freut, aber leider redet man dann dort von Plugins.
Heute ist’s wohl kein Thema mehr lach