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Der „Monat der WordPress-Themes“ neigt sich dem Ende zu und ich habe mir bereits Gedanken gemacht, was danach passieren könnte. Eine Idee trage ich schon lange mit mir herum. Und das wird mein nächstes Projekt. Nicht zuletzt, weil eine nette Leserin dieses Blogs mich in den letzten Tagen genau danach gefragt hat.
WordPress bietet erstaunlich vielfältige Möglichkeiten der Nutzung, aber eine kommt oft ein wenig zu kurz: Die Verwendung als ganz normales CMS. Nicht als Blog. Als CMS. Aber wo ist der Unterschied? Ein Blog organisiert die Beiträge chronologisch, als nach dem Zeitpunkt der Erstellung. Über Kategorien oder Tags kann man eine gewisse Struktur in die Informationen bringen, doch es bleibt ein schwaches Hilfsmittel. Ein CMS organisiert die Information unabhängig vom Zeitpunkt der Erstellung hierarchisch.
Eine solche Organisation mit WordPress zu erreichen scheitert meistens daran, dass es die notwendige Templates nicht gibt, die die Informationen darstellen. Fast alle WordPress-Themes sind spezialisiert auf die chronologische Darstellung des Inhalts. Und selbst unter Verwendung von Kategorien und Tags wird innerhalb dieser wiederum chronologisch ausgegeben. Für ein echtes CMS ist es aber notwendig, die Beiträge beliebig innerhalb einer Organisations-Matrix positionieren zu können.
Wenn WordPress von Haus aus also gar nicht für ein solches Ordnungs-Konzept vorgesehen ist, warum dann WordPress und nicht irgendeines der vielfältigen, auf dem Markt befindlichen CMS-Systeme? Ganz einfach: WordPress ist extrem einfach zu installieren und bedienen, es hat eine unglaublich große und begeisterte Community und es wird extrem schnell weiter entwickelt. Alles was man sich heute ausdenkt an möglichen zukünftigen Funktionen ist meist schon morgen als WordPress Plugin verfügbar.
Alle auf dem Markt befindlichen Open Source CMS-Systeme können da nicht mithalten. Ihre Installation erfordert meist erhebliches Fachwissen, ihre Organisations-Struktur erfordert oft ein Ingenieurs-Studium, die Entwicklung geht zäh voran, und, vielleicht weil die Entwickler-Community meist erheblich kleiner ist als die von WordPress, gibt es oft auch viele benötigte Funktionen noch nicht als Plugin oder ähnliches.
Also werde ich, aufsetzend auf WordPress, ein Paket entwickeln, das aus WordPress ein möglichst vollwertiges CMS macht. Benötigte Funktionen werden in ein Plugin-Paket gepackt und ein spezialisiertes Roh-Theme stellt alle möglichen Funktionen bereit, um die Inhalte nach belieben anzeigen zu können. Dieses Theme kann dann ausschließlich über CSS so gestaltet werden, dass eine unendliche Vielfalt von Frontend-Darstellungen möglich wird.
Beginnen werde ich in der nächsten Woche, eine erste Beta erwarte ich in ca. einem Monat. Da hab ich mir wieder was vorgenommen…
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Ein Trackback
[...] Lothar Baier plant genau dieses – eine CMS Box. [...]
23 Kommentare
Ui, da bin ich aber gespannt. Ich wünsche schon jetzt maximalen Erfolg bei deinem Vorhaben!
hallo, das ist ja schlichtweg genial – genau an sowas bin ich interessiert! wünsche ebenfalls maximalen erfolg dabei
~grüßle, dave
Super Idee!
ich bin schon ganz hibbelig
gruss
klaus
@ Alle
Nu mal ganz ruhig mit die jungen Pferde! Ich hab bis jetzt erst mal ne Idee geposted. Und in vier Tage, wenn der „Monat der WordPress-Themes“ vorbei ist, werde ich anfangen. Und bis was zum Zeigen da ist, wird bestimmt ein Monat vergehen.
Das Wetter ist schön, geht mal ins Freibad, grillt Euch ne Wurst und seit mal wieder nett zu Eurer Freundin. Ganz entspannt, also. Dann wird das was. Und ich halte Euch auf dem Laufenden.
Hehe…aber die Reaktionen zeigen es. Da hat jemand eine erstklassige Idee gehabt! Das ist jetzt nicht mehr zu stoppen ;
))BTW.
Wir gehen nachher schön feiern. Lecker Grillfleisch und kühles Bier…
;)
gruss
klaus
Coole Idee, mal schauen was dabei rauskommt.
Ein Freund von mir hat mittlerweile alle seine Webprojekte auf Wordpress umgestellt und sich mit Hilfe von Plugins und speziellen Themes ein vollwertiges WP-CMS zusammengebastelt, also moeglich ist es auf alle Faelle.
Greetings
Ja, möglich ist es. Ich nutz WP auch für einen Vielzahl von Webseiten, die mit Blogs keinerlei Ähnlichkeiten mehr aufweisen. Möglich ist vieles, gerade wenn man mit WP schon länger arbeitet und es schafft, Funktion (WP) und Layout (CSS/HTML) zu trennen. Grenzen find ich immer wieder in der Funktion von WP und das Plugins ab und an Konflikte bereiten.
Trotz allem bin ich gespannt auf das Ergebnis. Anregungen kann man ja nie genug bekommen.
Grüße und frohes schaffen!
M
Das hört sich aber interessant an! Bin echt schon gespannt, wie das „Ding“ dann aussehen wird. Als begeisteter Wordpressler sowieso
Beste Grüße
Henry
Ich setzte WP schon seit einiger Zeit recht erfolgreich als CMS ein. Das neue Projekt klingt sehr gut. Bin sehr gespannt, was das gibt.
Grüße
Mo
Großartig. Viel Erfolg dabei. Das wird aber ein ganz schönes Stück Arbeit.
Ds ist großartig und ich bn sehr gespannt. Derzeit baue ich mit Wordpress für unsere Schule eine neue Internetpräsenz und ein bischen mehr CMS würde der ganzen Sache gut tun.
Hallo, genau so etwas suche ich, ist denn schon was fertig? Bin gespannt.
Grüße aus München
@ TomTom >
Nein. Leider habe ich beruflich zu viel um die Ohren und komme gerade nicht wirklich weiter. Aber hoffentlich bald wieder.
Wordpress als CMS würde mir schon gut gefallen!
Gut Ding braucht eben Weile. Und es soll ja ein ordentliches Ergebnis daraus werden. Also nur net stressen lassen. g Bin trotzdem gespannt, ob du das so hinbekommen wirst, wie du es dir vorstellt. Interessant ist die Idee in jedem Fall!
nette Idee… der Blogtitel ist echt coooool
Absolut zustimmen! Richtig tolle Idee!
Alles Gute, ihr verdient es! (Y)
da hast du aber viel Arbeit daran gehabt.
Ich selbst nutze WP ständig als CMS. Da ist auch nicht so viel Arbeit hinter
Hmmm wenn ich da genau überlege, dann muss ich meinem Vorredner zustimmen.
Ich denke mittlerweile ist Wordpress schon als CMS anzusehen, von der einfachen Blogsoftware ist nicht mehr viel geblieben
Ich kann mich Markus nur anschließen, es ist für mich zur Zeit das meistbenutzte CMS
Your notion is not incorrect,I am guessing God assists those who assist themselves. Come on!