Wie man sein Geld krisensicher anlegen kann

Ganz egal, ob man Monat für Monat Geld sparen oder eine größere Summe auf einmal anlegen will – die Nullzinspolitik, die seit Jahren von der EZB, der Europäischen Zentralbank, verfolgt und auch in absehbarer Zeit kein Ende finden wird, hat viele klassische Produkte unbrauchbar werden lassen. Heute sind Tages- wie Festgeld nur noch als Aufbewahrungsmöglichkeiten für die Kapitalreserve zu sehen.

Wer sein Geld gewinnbringend veranlagen will, aber kein hohes Risiko eingehen möchte, muss ein paar Tipps und Tricks beachten.

Wofür soll gespart werden?

Zu Beginn ist für sich selbst zu klären, was einem persönlich wichtig ist: Möchte man langfristig investieren oder das Geld schon nach zwei bis fünf Jahren verwenden, wie hoch soll der Gewinn sein und wie wichtig ist einem das Thema Sicherheit?

So kann man etwa über News Spy mit Bitcoin und Co. spekulieren und letztlich extrem hohe Gewinne verbuchen, sofern man den volatilen Markt auch richtig einschätzt – liegt man falsch und es geht in die andere Richtung, so sind extrem hohe Verluste möglich.

Ist man aber der Meinung, in den nächsten 15 bis 20 Jahren keinen Zugriff auf das investierte Geld haben zu müssen, so mag vor allem der Aktienmarkt ausgesprochen interessant sein.

Kurzfristiger Anlagehorizont

Geht es um eine kurzfristige Investition bzw. die Aufbewahrung des Geldes, so kann man einen Blick in Richtung Edelmetalle werfen. Gold, Platin wie Silber sind hier ausgesprochen empfehlenswert. Natürlich gibt es auch hier Kurs- bzw. Preisschwankungen, diese fallen aber letztlich nur sehr gering aus. Wer sein Geld (halbwegs) sicher anlegen will, und das für einen doch recht kurzen Zeitraum, also weniger als fünf Jahre, ist durchaus gut beraten, wenn man den Euro gegen Goldbarren oder Goldmünzen tauscht.

Mitunter mag auch ein Privatkredit eine interessante Möglichkeit darstellen – hier geht man jedoch schon ein gewisses Risiko ein. Denn letztlich gibt es keine Garantie, dass der Kreditnehmer am Ende auch seine monatlichen Raten bezahlt. Wichtig ist, dass man hier im Vorfeld klärt, welche Sicherheitsvorkehrungen von Seiten der Plattform getroffen werden, die die Kreditabwicklung durchführt – und man sollte nicht sein gesamtes Erspartes einem Fremden im Zuge eines Privatkredits zur Verfügung stellen.

Auch das Crowdinvesting kann eine sehr attraktive Art sein, um sein Geld gewinnbringend anzulegen. Jedoch ist auch hier Vorsicht geboten: Crowdinvesting mag zwar vielversprechend sein, jedoch gibt es keine Garantie, dass das Projekt letztlich den Erfolg verbucht, der von Anfang an verfolgt wurde.

Am Ende bleiben noch immer die zwei altbekannten Sparprodukte: Tages- wie Festgeld. Doch, wie bereits erwähnt, ist es wichtig, hier nur seine Kapitalreserve zu lagern – wer über mehrere Jahre gewinnbringend investieren will, der sollte die Finger vom Tages- wie Festgeld lassen.

Langfristig in Aktien investieren

Interessiert man sich für eine langfristige Investition, so mag der Aktienmarkt in den Vordergrund rücken. Wichtig ist jedoch, dass man hier ein paar Tipps und Tricks berücksichtigt, damit man am Ende das Risiko senken kann.

So ist es ratsam, nicht das gesamte Geld in eine einzige Aktiengesellschaft zu investieren. Es gibt keinen garantierten Erfolg – selbst das größte Unternehmen kann einmal in eine Notlage geraten; Fehler des Managements, eine neue Marktsituation oder auch betrügerische Machenschaften dürfen nie ausgeschlossen werden.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sein Geld in mehrere Aktiengesellschaften zu stecken. Man kann hier selbst nach vielversprechenden Unternehmen Ausschau halten, aber sein Geld auch in einen Fonds stecken – hier gibt es den aktiv gemanagten Fonds sowie den börsengehandelten Indexfonds (ETF).

Bei einem aktiv gemanagten Fonds gibt es den im Hintergrund arbeitenden Fondsmanager, der nur ein Ziel hat: besser als der Markt zu sein. Zu beachten ist, dass aktiv gemanagte Fonds oft relativ hohe Gebühren verrechnen – das heißt, wer nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat und Gebühren sparen will, der sollte lieber seinen Blick in Richtung des börsengehandelten Indexfonds werfen. Hier wird letztlich nur der im Vorfeld gewählte Markt nachgebildet – das heißt, es gibt keinen Fondsmanager. Das heißt, am Ende ist man immer nur so gut wie der Markt.

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